Als freischaffende Sängerin konzertiert die Schweizerin Madeleine Merz mit einem breit gefächerten Repertoire im In- und Ausland. Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen Konzerte mit Jan Šprta (Orgel) in Tschechien und der Schweiz, die Titelrolle in Gräfin Mariza am Stadttheater Sursee (Januar–März 2027) sowie Konzerte im Casino Bern.
Frühere Engagements führten sie zu den Mendelssohntagen Aarau, dem Demenga Festival im Calancatal, den Schwetzinger Winterspielen (D) und in die Tonhalle Maag Zürich. Mit dem Ensemble D’Accordo! interpretierte sie unter der Leitung von Diemut Poppen Mahlers Rückert-Lieder in der Schweiz und Italien.
Im Theater Arth war sie u. a. als Carlotta Santa Croce (Gasparone) und Helena Zaremba (Polenblut) zu erleben. Ausserdem verkörperte sie Sylva Varescu (Die Csárdásfürstin), Belinda (Dido and Aeneas), Hänsel (Hänsel und Gretel), Stella (Liebe und Eifersucht) und Ottavia (L’incoronazione di Poppea).
Bis zur Konzertreife absolvierte Madeleine Merz das Studium an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in der Klasse von Christian Hilz und war Mitglied des Schweizer Opernstudios Biel. Anschliessend studierte sie in der Solistenklasse bei Yvonne Naef an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Sämtliche Studien schloss sie mit Auszeichnung ab.
Meisterkurse besuchte sie u. a. bei Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Margreet Honig, Helmut Deutsch und Eric Schneider. Derzeit arbeitet sie privat mit Tanja Ariane Baumgartner und Kelly Thomas.
Madeleine Merz ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung (2012) und der Schweizerischen Richard Wagner-Gesellschaft (2026), Preisträgerin der Austria Barock Akademie (2014) sowie des Studienpreises des Migros-Kulturprozent (2014/15).
Stand: 23. September 2026
